Montag, Oktober 27, 2014
Donnerstag, März 06, 2014
Mittwoch, März 05, 2014
Der Weg eines außergewöhnlichen Anwendungsentwicklers

In meinem Blog möchte ich gerne über meine Erfahrungen in der Informatik im Allgemeinen und über die SEO (Search Engine Optimization) gründlich erzählen.
Spät in den 90ern habe ich angefangen Webseiten mit reinen HTML zu entwickeln. Ich hatte diese Entwicklung hobbymäßig betrieben. Viele Seiten, die ich damals geschrieben hatte, waren statisch, ohne Formular, ohne Code-Snippets von der damaligen dominierenden Skript-Sprache. Das war die Zeit, wo GIFs Bilder überfüllten die Seiten mit glänzenden Effekten und animierten Gestaltungen. Diese Seiten waren nur Übungen als das Internet sich verbreitete. Ich war neugierig, ich wollte nur wissen, wie das Ganze funktionnierte und was dahinter steckte. Bei der Bemühung das Internet zu verstehen bin ich noch ein Stück weiter gegangen. Viele gut aussehenden Seiten, viele von denen waren von Großunternehmen wie Daimler oder auch AOL, bedienten sich das Element Applet. Wer das Applet damals beherrschte, galt als Guru in der Webseiteentwicklung. Sie haben es geahnt, wie jeder auch wollte ich Guru werde. Ich hatte angefangen an der Uni an Java-Vorlesungen per Korrespondenz teilzunehmen. Die Zeit sowie das Finanzmittel waren knapp, ich war als BWLer an der Uni eingeschrieben und musste noch neben bei joben um das Studium finanzieren zu können. Der Drang das Objekt der Begierde "Applet" zu lernen war groß, ich konnte es nicht ausstehen. Nach paar Monate Teilnahme an Java-Vorlesungen und fleißigen Hausarbeitserledigungen musste ich aufgrund auf Zeitsmangel das Applet- und damit das Softwareentwicklungslernen aufgeben. Diese Entscheidung fiel sehr hart, weil das Internet hatte Ende der 90ern mit Gründung innovativer Unternehmen seinen Hohepunkt erreicht, so dachte ich zumindest damals. Heute dachte ich auch, dass das Internet seinen Hohepunkt erreicht hätte. Internet-Unternehmen werden uns allen immer wieder mit Kreativität, neuen Produkten und Geschäftsmodellen überraschen. Das Zeitalter des PC als Personal Computers fängt es an Anfang 90er wie paar Pionneers PC zu Hause besassen hatten. Damals konnte ich mich nicht vorstellen, über Merkmale eines Betriebssystems oder über Unterschiede zwischen dieser zu diskutieren. Für mich war PC eine geniale Erfindung von Menschen um Menschen zu ersetzen. Was ich mitbekommen hatte, waren Namen entweder von Software, obwohl ich ehrlich gesagt nicht wußte, dass es sich um Software handelte und noch schlimmer was Software eigentlich bedeutete. Ich kann mich noch gut an WordPerfect erinnern, die ich zum ersten Mal bedient hatte, um einen kurzen Text zu fassen. Fragen Sie mich nicht, um welche Version es sich handelten. Von Betriebssystem hatte ich oft von DOS gehört und glaubte das wäre das einzigste Betriebssystem, das die Welt je hatte. Später, sehr später sogar erfuhr ich dass neben den DOS von Microsoft noch viele anderen besseren Betriebssystem waren. Schade eigentlich! Sonst hätten viele wie ich damals besseren Betriebssystems geholfen den Kampf um die Betriebssystemsmarktherrschaft zu erringen. Zu spät!
Neben Microsoft und Apple gibt es viele Klein- sowie Großunternehmen, die das Internet damit auch die Informatik revolutionniert haben. Viele Kleinen wurden aufgekauft und viele Großen wurden durch Fusion, Acquisition und alle anderen Formen der Unternehmenskooperationen noch größer. Dadurch sind auch viele Geschäftsmodelle durch die Beteilungen der Internetunternehmen entstanden. Um nur paar davon zu nennen: B2B, B2C, Sharökonomik und vor kurzem noch M2M. Und durch diese Geschäftsmodelle haben viele innovativen Produkte das Licht der Welt erblickt. Die Internetunternehmen bestimmen das moderne Leben, sie kreiiren Bedarf und decken es. Für viele von uns ist das Leben ohne Internetzugang nicht mehr gestaltbar, zumindest geschäftsmäßig.
Heute erfahre ich über die Medien, daß Google an einen unbemannten Luftballon, das das Internetsignal senden wird und Facebook an ein unbemanntes Flugzeug mit dem Potenzial 5 Jahre lang ohne Stop um die Erde zu reisen, arbeiten.
Wohin führt die Reise? Keiner weiß genau.
Eine Dekade später hatte ich wieder die Entscheidung getroffen, Informatik zu lernen. Ich ließ mich bei IHK als Fachinformatiker Anwendungsentwickler umschulen. Die Ausbildung damit auch die Bezeichnung Fachinformatiker ist bei vielen Fachleuten umstritten. Für viele die Ausbildung ist nicht zielgerichtet und kann nicht verallgemeinert werden. Die Zielverfehlung liegt zwar nicht an Cursus der Ausbildung sondern an die Vielfältigkeit und Dynamik der Entwicklung in die Informatik. Ein Auszubildender ist nur effizient einsetzbar in der Firma wo er seine Lehre absolviert hat. Viele Unternehmen beziehen Produkte von nur einem Herstellern und bevorziehen nur die Programmiersprache ihrer Partner. Das heißt, Fachinformatiker vor allem Anwendungsentwickler müssen für ihre eigene Weiterentwicklung mehr Zeit in Recherchen und Informationen investieren, sonst sind sie auf verlorene Post. Gerade in diesem breiten Informatik-Gebiet ist das kein leichtes Unterfangen. Arbeitsmarktorientierte Anwendungsentwickler richten sich meisten an Ausschreibungen (was meisten nicht zutreffen) der Firmen um eine Idee über die Beliebheit einer oder anderer Programmiersprachen, Skriptssprachen oder über den Trend zu haben. Zukunftsorientierte Anwendungsentwickler versuchen alles, um aktuell zu bleiben. Das ist richtig, denn die Ausrichtung an Ausschreibungen ist irreführend. Viele Ausschreibungen sind unbestimmt und beinhalten Technologien, die in den genannten Unternehmen längst nicht eingesetzt werden. Ich habe nichts gegen Personalchefs, aber ein steht fest, viele von Ihnen verstehen nichts von den Inhalten der Ausschreibungen.
Webdesign
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